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Ultimaker S5 – Alle Neuerungen im Überblick

UltimakerS5 Testbericht

Der Ultimaker S5 ist ein hochauflösender Filamentdrucker, der sich an professionelle Endabnehmer richtet. Er wurde entwickelt, um die Produktionseffizienz noch mehr zu steigern und eine benutzerfreundliche Bedienung für ein breites Spektrum von Anwendern zu gewährleisten. Sein elegant verarbeitetes und schlichtes Gehäuse machen auch optisch etwas her. Mit den Maßen von 50 x 80 x 60 Zentimeter ist er vergleichsweise wuchtig und lässt auch beim Druckraum nichts zu wünschen übrig: Der Druckbereich ist so aufgebaut, dass darin Objekte bis zu max. 33 x 24 x 30 cm Platz finden. Er verfügt über einen Dual-Extruder, also zwei Druckdüsen. Er kann somit zweifarbige Gegenstände aus unterschiedlichen Filament Materialien fertigen.

Konnte etwas im Vergleich zum Ultimaker 3 verbessert werden?

Die Zuverlässigkeit des Druckers war bereits beim Vorgänger gut, wurde aber nochmals verbessert. Der integrierte Filament-Flow-Sensor überwacht, wenn das Material zur Neige geht und benachrichtigt den Anwender sofort. Der Vorteil hierbei ist, dass der Druck im Anschluss nahtlos weitergeführt werden kann.
Hiermit steht einer noch besseren Druckqualität nichts mehr im Wege. Er arbeitet schnell, leise und zuverlässig. Der Ultimaker verfügt über ein leistungsstarkes, geräuscharmes Lüftersystem. Sein Leistungsbedarf beläuft sich auf 500 Watt bei einem Druckgeräusch von 50db. Die Geschwindigkeit liegt dabei genau wie beim Ultimaker 3 laut dem Hersteller bei 24 Kubikmillimetern pro Sekunde. Betrieben wird der Ultimaker S5 entweder per Ethernet, per WLAN oder per USB. Das Netzteil wurde so verbaut, dass auch eine Montage in Regalsystemen kein Problem darstellt. Auch eine Rackmontage ist denkbar. Das macht den Ultimaker trotz der Größe weiterhin zu einem flexiblen Gerät.
Der Druck erfolgt weiterhin wie gewohnt mit einer Glasplatte.

Aluminium oder Glasdruckplatte

UltimakerS5 Testbericht

Die Einführung eines neuen Druckbettes aus eloxiertem Aluminium ist seit Herbst 2018 gestartet. Sie soll eine noch breitere Materialanwendung ermöglichen, somit ist beim Ultimaker S5 noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Die jetzt zusätzlich neu verwendbaren Industriematerialien und verbesserte Schichthaftung machen dieses Modell besonders interessant. Ob Entwickler, Designer oder persönlicher Anwender. Die intelligente Technologie des Druckers gestattet es, komplexe mechanische Teile und komplizierte Oberflächen und zweifarbige Drucke zu erstellen. Das Düsen-Liftsystem sorgt bei jedem neuen Druck für eine optimal glatte Oberfläche. Der Sensor erstellt eine Art Landkarte des Untergrunds und kann kleinste Unebenheiten blitzschnell erkennen. So beginnt jeder Druck fehlerlos und die Qualität wird insgesamt stark verbessert. Der Anwender kann hier bei jedem Vorgang makellose Ergebnisse erwarten.

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Für Wen ist der Ultimaker S5 geeignet?

Der Der Ultimaker S5 ist absolut bürotauglich. Mit ihm können auch in standardmäßig auch hochwertige Drucke angefertigt werden. Die Qualität ist dabei vergleichbar mit Industriequalität. Durch die einfache Bedienung ist er ideal geeignet für alle Anwender. Er kann sofort in die Produktionskette vieler Unternehmen integriert werden.

UltimakerS5 Testbericht
Seine Druckdüsen lassen sich bequem wechseln. Komfortabel ist auch die Bedienung des Ultimaker S5 via Touchscreen, die eine volle Kontrolle über alle Druckaufträge und Abläufe ermöglicht. Bei diesem Modell wurde der Fokus speziell auf eine starke Leistung in Verbindung mit vereinfachter Bedienbarkeit gelegt. Seine leicht zu wechselnden Druckkerne lassen das Umstellen in neue Setups ganz einfach von der Hand gehen. Sie verhindern noch dazu das Verstopfen der Düsen und für die Wartung sind nun keine Werkzeuge mehr notwendig. Er ist somit rund um die Uhr für Sie verfügbar und es kommt zu weniger Ausfällen in der Produktion.

Die Bedienung ist noch einfacher geworden

Sie können den Drucker ganz einfach bedienen, egal ob Sie Laie oder Experte sind. Das war dem Hersteller bei der Konzeption besonders wichtig: Einen 3-D Drucker zu erschaffen, der für jeden Anwender gleichermaßen geeignet ist. Die Welt der hochauflösenden Industriedrucke war früher nur großen Firmen vorbehalten. Doch in Zukunft gehört sie allen Anwendern!
Besonders für die Werkzeug- und Funktionsteilherstellung ist der Ultimaker S5 besonders interessant. Er vereint alle technischen Features des Vorgängers, wartet aber mit einem noch größeren Druckbereich und seiner verbesserten Leistung auf. Die Möglichkeiten mit diesem Gerät sind nahezu endlos. Dank dem leicht entfernbaren Stützmaterial ist es jetzt ganz einfach, komplexe Geometrie und Prototypen umzusetzen.

Auch die Cura Sortware kommt wieder zum Einsatz

UltimakerS5 Testbericht

Ultimaker baut darauf, dass nicht nur Hard- sondern auch Software perfekt ineinandergreifen. Die in diesem Zuge eigens entwickelte Open-Source Software Cura unterstüzt das Drucken perfekt. Ihre 200 verschiedenen Settings sind auf professionelle Drucke ausgelegt und optimieren ebenfalls die Einstellungen von größeren Drucken. Der Anwender wählt die Voreinstellungen ganz einfach über das Menü aus. Ebenfalls ist es über die smarte App von Cura möglich, die Druckvorgänge zu steuern, starten oder überwachen. Die Produktionseffizienz dieses Modells ist dabei einzigartig und lässt nun noch mehr Raum für kreative und technische Fortschritte. Sie können selbstverständlich auch mehrere Drucker mittels der Cura App verwalten. Durch das lokale Netzwerk wird jedes Gerät, das mit Cura kompatibel ist, verbunden und über PC, Smartphone oder auch Tablet eingestellt.

Welches Filament benutzt der Ultimaker S5?

Der Ultimaker S5 nutzt als Filament die FFF-Technologie (Fused Filament Fabrication). Das Fertigungsverfahren stammt aus dem Bereich 3-Druck und ist mittlerweile das modernste auf dem Markt. Es macht es möglich, auch bei komplizierten Drucken ganz präzise zu arbeiten. Ein schmelzförmiges Plastik wird dabei durch ein „Hotend“ Schicht für Schicht auf die Druckplatte aufgebracht.
Auch ist die Zufuhr von Filament so verbessert worden, dass das Material noch schneller und besser transportiert wird. Über den hinten am Ultimaker S5 angebrachten Feeder kann das Material schnell und einfach gewechselt werden. Er verfügt über ein NFC-System mit automatischer Materialerkennung. Diese stellt sicher, dass der 3D-Drucker vorbereitet ist, egal um welches Filament es geht. So produzieren Sie immer zuverlässige und gleichbleibende Qualitätsergebnisse.

Der Filament-Sensor erleichtert die Arbeit

Ultimaker S5 Testbericht

Der Filament-Flow-Sensor erkennt automatisch, wenn das Filament zur Neige geht und benachrichtigt den Nutzer. Das ermöglicht noch effizienteres Arbeiten, denn der Drucker arbeitet nach dem Austausch nahtlos weiter. Ebenfalls hat es sich der Hersteller nicht nehmen lassen, verbesserte PLAs herzustellen, die nun stoßfester und robuster sind. Dieses so genannte Tough PLA ist so robust wie ABS, jedoch viel einfacher zu drucken. Es ist sicher in der Nutzung und kann ohne Delaminierung oder Warping auch bei großen Drucken angewandt werden. Es ist ideal für unterschiedliche Arten von Werkzeugen oder Prototypen.

Jetzt wird Heiß gedruckt!

Die Filamentzufuhr wurde nachgerüstet, damit Material noch reibungsloser und schneller zugeführt werden kann. Sie können mit dem Ultimaker S5 alle 3D Filamente mit einem Durchmesser von 2,85 mm nutzen. Somit werden Druckkosten reduziert. Dank dem Open Filament System, dem intuitiven System des Printers, werden Materialen automatisch erkannt. Es verarbeitet sogar Bronzefill, Kohlefasern oder auch CPE. Beim Druck ist jedoch darauf zu achten, dass jedes Filament vorher gut eingestellt wurde. Bei erstmaliger Arbeit mit Hochtemperaturmaterial sind vorab alle wichtigen Vorkehrungen zwecks korrekter Belüftung und Temperaturregulierung zu treffen.

Ultimaker S5 Testbericht
Das Farbdisplay des Ultimaker S5

Die absolute Neuerung ist das vollfarbige 4,7 Zoll Touch-Display, das keine Wünsche offen lässt. Es zeigt alle relevanten Einstellungen an und ist dabei wie gewohnt sehr hochwertig verarbeitet. Der Hersteller hat hier vor Allem auf die Benutzerfreundliche Oberfläche großen Wert gelegt. So kann der Drucker kann ganz ohne Aufwand bedient und seine diversen Setups eingestellt werden. Das Menü ist dabei selbsterklärend und führt durch alle wichtigen Schritte hindurch. Es sorgt mit Schaubildern für eine intuitive Bedienung, egal ob bei Wartungsarbeiten, dem Filamentwechsel oder der Auswahl von verschiedenen Druckprogrammen. Es ist dabei nicht relevant, wie sehr der Anwender sich mit Technik und Druckverfahren auskennt.

Ultimaker S5 Testbericht
Durch die detaillierte Beschreibung wird jeder Schritt optimal unterstützt. Alle Statusinformationen lassen sich an der Vorderseite ablesen. Ebenso schickt der Drucker Ihnen auf Wunsch eine Nachricht auf Ihr Smartphone, wenn der Druckprozess abgeschlossen ist.

Ultimaker S5 und der Ultimaker 3 im Vergleich

Das Gewicht des Ultimaker S5 ist mit 20,6 kg im Vergleich zum Ultimaker 3, der 10,6 kg wiegt, recht hoch. Das liegt natürlich unter anderem schlichtweg an der Größe. Denn die Maße des Druckers betragen 495 x 457 x 520 mm. Sein Vorgänger misst 35,7 x 33,8 x 38,8 cm.
Dennoch ist er recht praktisch, da er sich multifunktional aufstellen und auch in einem Regal befestigen lässt. Sein Netzteil wurde dafür speziell im Drucker verbaut und das macht ihn weniger sperrig.

Ultimaker S5 Testbericht

Sehen wir uns beide Geräte im Vergleich an: Der Ultimaker 3 bietet ebenfalls einen Druckvorgang mit Dual Extruder. Somit war auch beim Vorgänger das doppelte Druckverfahren bereits serienmäßig verbaut.

Im Gegensatz zum Ultimaker S5 nutzt das Vorgängermodell aber FDM (Fused Deposition Modeling). Dies ist eine Schmelzschichtung, bei der der geschmolzene Kunststoff auf eine Werkplattform aufgebracht wird. Dabei können viele Arten von Polymeren, wie beispielsweise Polyimide, PEEK, PA6 usw., verwendet werden. Der S5 nutzt das FFM Verfahren (Fused filament fabrication). Dabei verschmelzen die Lagen genauso zusammen und es ist möglich eine breite Palette unzähliger Filamente zu verwenden. Die Schichthöhe beträgt 20 bis 600 µm. (Je nach Düse – 0,25 bis 0,8 mm).
Die Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell liegen auf der Hand: Durch die große Bauweise erhält der Drucker mehr Raum, um noch effizienter mit Materialien wie Kunststoff umgehen zu können. Er ist optimal geeignet für Nylon oder ABS/CPE und vieles mehr. Neu ist, dass der S5 über verschließbare, getönte Glastüren verfügt. Diese ermöglichen die bessere Regulation von Luftfluss und Temperatur für eine bestechende Qualität.

Wo sollte man den Ultimaker S5 kaufen?

Bevor Sie den 3D-Drucker von einem namenlosen Anbieter beziehen sollten Sie sich vorher die Fragen stellen:

  • Wer hilft mir bei technischen Problemen?
  • Wer kann mir bei der Bedienung helfen?
  • Wo bekomme ich einen deutschen Kundenservice?
  • Kann ich das Gerät auch bequem mit kleinen Raten leasen?

Ultimaker S5 kaufenWenn Sie mindestens eine dieser Fragen nicht beantworten können, dann sollten sie unserer Empfehlung folgen. Mit klick auf den unteren Button gelangen Sie genau zum richtigen Anbieter. Sie können den Preis natürlich auf Amazon, Ebay und Co. vergleichen, aber bekommen in keinem Fall den gleichen Service. Vertrauen Sie auf Erfahrung und technisches Know How.

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Gründe für den Kauf des Ultimaker S5 

Seine Zuverlässigkeit in der Produktion und die einfache Konnektivität mit diversen Endgeräten machen ihn zu einem modernen Allrounder. Die vielseitig verwendbaren Filamente revolutionieren die Herstellung von Werkstücken, Prototypen und Designelementen und lassen das Herz eines Entwicklers höher schlagen. Der Ultimaker ist definitiv einer der hochwertigsten 3-D Drucker, der vor allem durch seine außerordentliche Druckqualität besticht.

Ultimaker S5 Testbericht – Großer Bruder von Ultimaker 3: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00
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