Wie auch in anderen Branchen setzt sich der 3D Druck auch in der Schmuckbranche durch. aber nicht nur Kunststoffteile können in Zukunft schmücken, sondern, dank des 3D Druck aus Metall, bald auch Accesoires die echtem Metallschmuck in nichts nachstehen.
Das Schmuckdesign entstand schon seit langem Digital
Das Design zum Schmuck entsteht schon seit geraumer Zeit am PC. Hatte man früher ein 3D-Modell am PC entworfen, musste man es lediglich noch umständlich Produzieren. Massenfertigungen wurden dann beispielsweise gegossen, individuelle Objekte üblicherweise mit der Hand erstellt. Individualismus bekam man nur mit höheren Preisen. Hat man nun aber bereits ein fertiges 3D-Modell erstellt oder heruntergeladen, können nun die eigenen Schmuckstücke ausgedruckt werden. Mit zunehmender Qualität der 3D-Maschinen, besserer Verfügbarkeit und fallenden Preisen werden die Schmuckhersteller gehörig Gas geben müssen, um die Monopolstellung zu erhalten.
3D Druck für die Modebranche
Experimentiert wird bisweilen schon an der der Herstellung von Stoffen. Zwar können Objekte aus dem 3D Drucker schon mit Stoffen vernäht werden, jedoch können bislang noch keine gewebten Stoffe ausgedruckt werden. Es steht aber ausser Frage, dass automatische Webmaschinen in Verbindung mit 3D Drucker komplexe Kleidungsstücke in zukunft ohne Probleme herstellen können. Einen ersten Probedruck konnten die Designer von Continuum fertigen. Ein Nylon Bikini aus dem 3D Drucker wurde hergestellt und soll nach Angaben, auch strapazierfähig sein.
Der 3D Markt boomt und zur Zeit ist noch kein Ende in Sicht. Im Gegenteil, 2014 wurde in der 3D Drucker Branche etwa 3,3 Milliarden Dollar umgesetzt. 2015 wird von 5,3 Milliarden gesprochen und Analysten prognostizieren schon heute etwa 20,2 Milliarden Dollar für 2019. Doch wie kann man an diesen 3D Rausch profitieren?
Ein günstiger 3D Drucker für die breite Masse. Klingt Mainstream – ist es auch. Die 3D Drucker Herstellerfirma XYZprinting möchte den 3D Drucker in die Wohnzimmer bringen.
3D Drucker für Krisengebiete 3D Drucker finden mittlerweile viele Einsatzgebiete und können manche Probleme lösen. Doch nun sollen 3D Drucker in Kriegsgebiete eingesetzt werden um die Truppen mit Ersatzteilen auszustatten.
Belächelt als Zukunftsmusik und Fantasie musste sich das Bio 3D Drucken schon so einiges anhören. Eine neue Studie der Grand View Research Inc. hört sich da schon anders an. In 2022 soll der Bio 3D Markt 1,85 Milliarden Dollar schwer sein.