Farblaserdrucker und 3D Drucker
Veröffentlicht von Admin
09/08/2016
Kategorie(n): Allgemeine Infos und Tipps über 3D Drucker, Neuigkeiten zum 3D Druck Schlagwörter: 3d-drucker, Chester F. Carlson, Elektrofotografie, Farblaserdrucker
Der Unterschied zwischen Farblaserdrucker und 3-D-Drucker
Die Technik macht rasante Fortschritte. Dazu gehört ebenfalls die Druckertechnik. Der dreidimensionale Druck stellt neben dem herkömmlichen Laserdruck eine moderne und vor allem nachhaltige Option für die Produktion dar. Doch was unterscheidet einen Farblaserdrucker von einem 3-D-Drucker?
Vom Papier zum dreidimensionalen Modell
Ein Drucker befindet sich inzwischen in nahezu jeden Haushalt, jeden Industriebetrieb und jeden Wirtschaftszweig. Ohne Drucker gäbe es keine aufgedruckten Daten zur Mindesthaltbarkeit. Es gäbe keinen Aufdruck auf den Eiern, keine Geburtstags- oder Weihnachtskarten – und keine nachhaltigen Modelle in drei Dimensionen.
Das leisten Farblaserdrucker – Die Technik hinter dem Druck
Grundsätzlich funktioniert ein Laserdrucker mithilfe von Elektrofotografie. Diese Drucker nutzen die elektrische Ladung, um ein Bild auf Papier oder Folie zu bannen.
Chester F. Carlson ist der Erfinder dieser Technik und meldete 1937 die Elektrofotografie zum Patent an. Beim Laserdruck lädt sich die zentrale Bildtrommel elektrostatisch negativ auf. Dank der Belichtung verliert der Fotoleiter seine Ladung. Der Fotoleiter bewegt sich und stellt den Kontakt zwischen Papier und Toner her. Farblaserdrucker nutzen im Gegensatz zu Monochromdruckern vier einzelne Farbeinheiten.
Ein solcher Farblaserdrucker schafft leicht bis zu 1600 Seiten pro Minute bei Endlospapier. Beim geschnittenen Papier sind es maximal 500 Seiten in DIN A4 pro Minute. Die Tinte blutet weniger aus, die Papiersorte spielt eine geringe Rolle und der Ausdruck ist unempfindlich gegen UV-Bestrahlung.
Das leisten 3-D-Drucker – Der Unterschied zum Farblaserdrucker!
Ein 3D Drucker ist dagegen mehr als ein simpler Drucker: Das Gerät erschafft dreidimensionale Gegenstände durch den schichtweisen Aufbau. Der Anwender gibt Form und Maße im Computersystem an und der 3-D-Drucker kreiert anschließend mithilfe von Kunststoff, Silber, Mineralstaub, Sand, Gips und Bindemittel ein dreidimensionales Modell.
Auch Objekte von mehr als 40cm Höhe sind mittlerweile leicht herzustellen.
Solche 3D Drucker kommen vor allem in Industrie und Forschung zum Einsatz. Inzwischen profitieren verstärkt auch Privathaushalte von diesem nachhaltigen Produktionsweg.
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