Skip to main content

Diamanten aus dem 3D Drucker

Schwer vorzustellen, wie ein natürlicher Rohstoff wie ein Diamant in einem 3D Drucker entstehen soll. Laut einer amerikanischen Firma soll das bald möglich ein. Dank hochkomplexer Fertigungsprozesse möchte der amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin wertvolle Diamanten herstellen. Wieviel Karat die Kunststücke haben sollen wurde nicht verraten.

Wie entstehen Diamanten in der Natur

Diamanten aus dem 3D DruckerIn der Natur dauert die Herstellung von Diamanten tausende, wenn nicht gar Millionen von Jahre. Diese entstehen meist in der Erdkruste und nur wenn wirklich optimale Bedingungen vorliegen. Nur durch die günstige Temperatur im Verbund mit dem richtigen Druck können Diamanten entstehen.

Aufgrund der langen Herstellungszeit zählen Diamanten heutzutage zu den härtesten Rohstoffen auf der Welt. Diamanten werden sehr oft zum schneiden von Glas verwendet, da kein anderer Rohstoff härter als Glas ist und wenig verschleißt.

Wie stellt man einen Diamanten in einem 3D Drucker her.

Das Grundprinzip ist ein schichtweises Auftragen von simplen Keramikpulver. Zwischen diesen Keramikschichten wird jedoch ein ganz spezieller Stoff aufgetragen. Es ist eine elektrisch isolierende Vergussmasse, auch genannt präkeramisches Polymer.

Polymer kennen wir bis jetzt zumindest von SLA Drucker, doch dieses ist etwas anderer Natur. Das besondere an diesem Polymer ist die halbleitende Matrix die später dafür sorgt, dass alle einzelnen Komponenten miteinander zu einem Edelstein verschmelzen.

Die richtige Hitze ist entscheidend

Um so einen Edelstein entstehen zu lassen wird alles extrem stark erhitzt, sodass dieses präkeramische Polymer zu schmelzen beginnt. Der Trick dabei ist die richtige Temperatur zu finden, damit das Polymer schmilzt, das Keramikpulver jedoch nicht.

Genau bei der Schmelze liegt der Hase begraben, denn wie auch in der Natur ist die genaue Temperatur einzuhalten und schon kleine Abweichungen können dafür sorgen, dass eine Überhitzung entsteht und ein steinartiges Gebilde entsteht, aber keine echten Diamonds.

Aus diesem Grund wurde für dieses Verfahren bislang nur ein Patent eingereicht ohne nennenswerten Ergebnisse. Ein Diamant aus dem 3D Drucker klingt vielversprechend, ist aber noch Zukunftsmusik.

 

Weitere Themen über 3D Drucker

  • Ein eigenes Abbild mit dem 3D Drucker herstellen. Mit einer Büste aus dem 3D Drucker können Sie 3D Bildnisse herstellen die man wunderbar verschenken kann.
  • Beim Drucken sollten Sie auf das verwendete Material achten. Gutes Filament ist entscheidend für den Erfolg und meist entscheidet nicht nur der Preis.
  • Besonders der Einstieg kann schwierig sein. Im Erfahrungsbericht eines enttäuschten Lesers erfahren Sie, dass es bei vielen Einsteigern Probleme mit 3D Druckern gibt.

 


Ähnliche Beiträge

3D Druck als Sprungbrett für Startup’s

In den Medien kursiert seit einiger Zeit ein Begriff, der immer häufiger in Erscheinung tritt. Die Rede ist von Startup Unternehmen, die mit skurrilen und innovativen Ideen auf den Markt drängen. Aber was sind eigentlich Startup Unternehmen? Was sind Startup Unternehmen? Hört man Startup, denkt man in erster Linie an Internet-Gründer oder App-Entwickler die im […]

3D Printer Test – Die Testergebnisse in den USA

Als 3D affiner Zeitgenosse interessiere ich mich natürlich auch dafür, was in anderen Ländern im 3D Bereich vor sich geht. Besonders in den USA, wo eine rießige 3D Gemeinde existiert, gibt es ebenfalls Testberichte zu 3D Drucker und auch dementsprechend 3D Printer Test Sieger.